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	<title>Biblisches Forum &#187; andreas</title>
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	<description>Zeitschrift für Theologie aus biblischer Perspektive • ISSN 1437-9341</description>
	<pubDate>Sat, 18 Apr 2009 21:07:34 +0000</pubDate>
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		<title>Samstag der 1. Fastenwoche</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2007 22:31:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Von der Liebe zu den Feinden
&#160;43Ihr hab geh&#246;rt, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen N&#228;chsten lieben und deinen Feind hassen. 44Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet f&#252;r die, die euch verfolgen, 45damit ihr S&#246;hne eures Vaters im Himmel werdet; denn er l&#228;sst seine Sonne aufgehen &#252;ber B&#246;sen und Guten, und er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font>Von der Liebe zu den Feinden</font></p>
<blockquote><p>&nbsp;<sup>43</sup>Ihr hab geh&ouml;rt, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen N&auml;chsten lieben und deinen Feind hassen. <sup>44</sup>Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet f&uuml;r die, die euch verfolgen, <sup>45</sup>damit ihr S&ouml;hne eures Vaters im Himmel werdet; denn er l&auml;sst seine Sonne aufgehen &uuml;ber B&ouml;sen und Guten, und er l&auml;sst regnen &uuml;ber Gerchte und Ungerechte. <sup>46</sup>Wenn ihr n&auml;mlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn k&ouml;nnt ihr daf&uuml;r erwarten? Tun das nicht auch die Z&ouml;llner? <sup>47</sup>Und wenn ihr nur eure Br&uuml;der gr&uuml;&szlig;t, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? <sup>48</sup>Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.</p>
</blockquote>
<p>Ein St&uuml;ck aus den&nbsp;Antithesen der Bergpredigt: Auf eine These mit Antithese (V. 43-45) folgt ein Doppelspruch als zus&auml;tzliche Begr&uuml;ndung (V. 46f.) und der Schlussvers (V. 48).</p>
<p>In der Wirkungs- und Auslegungsgeschichte wird immer wieder die Frage gestellt, ob die Feindesliebe den Menschen nicht total &uuml;berfordert. Ulrich Luz in seinem Mt-Kommentar: &quot;Jesu Absicht war es nicht, die Situation der Welt zu verbessern. Taten der N&auml;chstenliebe sind von Jesu her Ausdruck des bedingungsloden Ja&nbsp;Gottes zum Menschen um seiner selbst willen. Sie sind in einem fundamentalen Sinn notwendig und stehen neben und vor allen realistischen Strategien &#39;intelligenter&#39; Liebe&quot;.</p>
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		<title>Donnerstag der 1. Fastenwoche</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2007 15:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mt 7,7-12 (&#220;bersetzung: M&#252;nchener Neues Testament)
Vom Vertrauen beim Beten
7Bittet, und gegeben werden wird euch; sucht und finden werdet ihr; klopft an, und ge&#246;ffnet werden wird euch; 8denn jeder Bittende empf&#228;ngt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird ge&#246;ffnet werden. 9Oder wer von euch ist ein Mensch, den sein Sohn bitten wird um Brot, - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font>Mt 7,7-12</font> (&Uuml;bersetzung: M&uuml;nchener Neues Testament)</p>
<p><font>Vom Vertrauen beim Beten</font></p>
<blockquote><p><sup>7</sup>Bittet, und gegeben werden wird euch; sucht und finden werdet ihr; klopft an, und ge&ouml;ffnet werden wird euch; <sup>8</sup>denn jeder Bittende empf&auml;ngt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird ge&ouml;ffnet werden. <sup>9</sup>Oder wer von euch ist ein Mensch, den sein Sohn bitten wird um Brot, - wird er etwa einen Stein &uuml;bergeben ihm? <sup>10</sup>Oder auch um einen Fisch wird er bitten, - wird er etwa eine Schlange &uuml;bergeben ihm? <sup>11</sup>Wenn nun ihr, die ihr b&ouml;se seid, wisst, gute Gaben zu geben euren Kindern, um wieviel mehr wird euer Vater in den Himmeln geben Gutes den ihn Bittenden. <sup>&nbsp;</sup></p>
</blockquote>
<p>Der Abschnitt&nbsp;wirkt wie ein nachtrag zum Vater unser&nbsp;und sagt einem soclehn Beten der J&uuml;nger, das ganz aus dem Geist Jesu kommt, sichere Erh&ouml;ung zu.</p>
<p><font>Die Goldene Regel</font>&nbsp;</p>
<blockquote><p><sup>12</sup>Alles nun, was ihr etwa wollt, dass euch die Menschen tun, so auch tut ihr ihnen. Denn dieses ist das Gesetz und die Propheten.</p>
</blockquote>
<p>V. 12 fungiert als eine Art Scharnierstelle innerhalb der Bergpredigt. Inhaltlich geht es noch einmal um die N&auml;chstenliebe als zentrales Gebot. F&uuml;r dessen Erf&uuml;llung bietet Matth&auml;us die sogenannte &quot;Goldene Regegel&quot; als praxisnahen Merksatz.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Dienstag der ersten Fastenwoche</title>
		<link>http://www.bibfor.theoconsult.de/?p=82</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Feb 2007 22:59:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Beten - Mt 6,7-15 (&#220;bersetzung: M&#252;nchener Neues Testament)
7Betend aber plappert nicht wie die Heidnischen; denn sie meinen, dass in ihrer Vielrednerei sie erh&#246;rt werden. 8Nicht also gleicht euch ihnen an; denn (es) wei&#223; euer Vater, wessen ihr Bedarf habt, bevor ihr ihn bittet. 9So nun sollt ihr beten: Unser vater in den Himmeln; geheiligt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><font>Vom Beten - Mt 6,7-15 (&Uuml;bersetzung: M&uuml;nchener Neues Testament)</font></p>
<blockquote><p><sup>7</sup>Betend aber plappert nicht wie die Heidnischen; denn sie meinen, dass in ihrer Vielrednerei sie erh&ouml;rt werden. <sup>8</sup>Nicht also gleicht euch ihnen an; denn (es) wei&szlig; euer Vater, wessen ihr Bedarf habt, bevor ihr ihn bittet. <sup>9</sup>So nun sollt ihr beten: Unser vater in den Himmeln; geheiligt werde dein Name; <sup>10 </sup>(es) komme dein K&ouml;nigtum; (es) geschehe dein Wille, wie im Himmel auch auf Erden; <sup>11</sup>unser n&ouml;tiges Brot gib uns heute; <sup>12</sup>und erla&szlig; uns unsere Schuldigkeiten, wie auch wir erlie&szlig;en unseren Schuldnern; <sup>13</sup>und nicht f&uuml;hre uns hineien in Versuchung, sondern rette uns vom B&ouml;sen. <sup>14</sup>Denn wenn ihr erlasst den Menschen ihre &Uuml;bertretungen, wird erlassen auch euch euer himmlischer Vater; <sup>15</sup>wenn ihr aber nicht erlasst den Menschen, auch euer Vater wird nicht erlassen eure &Uuml;bertretungen.</p>
</blockquote>
<p>Im Mittelpunt dieses Textes&nbsp;steht das &quot;Vater unser&quot; und die Warnung davor, nicht in die&nbsp;&quot;Plapperei&quot; zu verfallen. Zum &quot;Plappern&quot; lohnt sich ein Blick in 1 K&ouml;n 18,26-29: Im Zusammenhang der Geschichte vom Gottesurteil auf dem Karmel&nbsp;tanzen und h&uuml;pfen&nbsp;die Propheten des Baal&nbsp;um ihren Altar und rufen vom Morgen bis zum Mittag den Namen Baals an - aber Baal kommt nicht. Da verspottet sie Elija und sagt: Ruft lauter! Er ist doch Gott. Er k&ouml;nnte besch&auml;ftigt sein, k&ouml;nnte beiseite gegangen oder verreist sein. Vielleicht schl&auml;ft er und wacht dann auf &#8230;!</p>
<p>Gegen ein solches missverstandenes Anschreien gegen Gott&nbsp;stellt Matth&auml;us das &quot;Vater unser&quot; als Mitte und Herzst&uuml;ck der Bergpredigt, deren Forderungen nur veerst&auml;ndlich und erf&uuml;llbar werden in dem Ma&szlig;e, in dem sich einer dem Geist dieses erschlie&szlig;t und anf&auml;ngt, aus ihm zu leben &#8230;!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Montag der ersten Fastenwoche</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Feb 2007 23:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Weltgericht: Mt 25,31-46 (&#220;bersetzung: Die Gute Nachricht) 
31&#160;&#187;Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt, begleitet von allen Engeln, dann wird er auf seinem Herrscherthron Platz nehmen. 32&#160;Alle V&#246;lker der Erde werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen in zwei Gruppen teilen, so wie ein Hirt die Schafe von den B&#246;cken trennt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><font>Vom Weltgericht: Mt 25,31-46 (&Uuml;bersetzung: Die Gute Nachricht) </font></h4>
<blockquote><h6><a href="http://null/act.php?text_ref=40025031">31</a>&nbsp;&raquo;Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt, begleitet von allen Engeln, dann wird er auf seinem Herrscherthron Platz nehmen. <a href="http://null/act.php?text_ref=40025032">32</a>&nbsp;Alle V&ouml;lker der Erde werden vor ihm versammelt werden, und er wird die Menschen in zwei Gruppen teilen, so wie ein Hirt die Schafe von den B&ouml;cken trennt. <a href="http://null/act.php?text_ref=40025033">33</a>&nbsp;Die Schafe wird er auf seine rechte Seite stellen und die B&ouml;cke auf seine linke Seite. <a href="http://null/act.php?text_ref=40025034">34</a>&nbsp;Dann wird der K&ouml;nig zu denen auf seiner rechten Seite sagen: Kommt her! Euch hat mein Vater gesegnet. Nehmt Gottes neue Welt in Besitz, die er euch von allem Anfang an zugedacht hat. <a href="http://null/act.php?text_ref=40025035">35</a>&nbsp;Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich bei euch aufgenommen; <a href="http://null/act.php?text_ref=40025036">36</a>&nbsp;ich war nackt und ihr habt mir etwas anzuziehen gegeben; ich war krank und ihr habt mich versorgt; ich war im Gef&auml;ngnis und ihr habt mich besucht. <a href="http://null/act.php?text_ref=40025037">37</a>&nbsp;Dann werden die, die den Willen Gottes getan haben, fragen: Herr, wann sahen wir dich jemals hungrig und gaben dir zu essen? Oder durstig und gaben dir zu trinken? <a href="http://null/act.php?text_ref=40025038">38</a>&nbsp;Wann kamst du als Fremder zu uns und wir nahmen dich auf, oder nackt und wir gaben dir etwas anzuziehen? <a href="http://null/act.php?text_ref=40025039">39</a>&nbsp;Wann warst du krank oder im Gef&auml;ngnis und wir besuchten dich? <a href="http://null/act.php?text_ref=40025040">40</a>&nbsp;Dann wird der K&ouml;nig antworten: Ich versichere euch: Was ihr f&uuml;r einen meiner geringsten Br&uuml;der oder f&uuml;r eine meiner geringsten Schwestern getan habt, das habt ihr f&uuml;r mich getan. <a href="http://null/act.php?text_ref=40025041">41</a>&nbsp;Dann wird der K&ouml;nig zu denen auf seiner linken Seite sagen: Geht mir aus den Augen, Gott hat euch verflucht! Fort mit euch in das ewige Feuer, das f&uuml;r den Teufel und seine Engel vorbereitet ist! <a href="http://null/act.php?text_ref=40025042">42</a>&nbsp;Denn ich war hungrig, aber ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig, aber ihr habt mir nichts zu trinken gegeben; <a href="http://null/act.php?text_ref=40025043">43</a>&nbsp;ich war fremd, aber ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt, aber ihr habt mir nichts anzuziehen gegeben; ich war krank und im Gef&auml;ngnis, aber ihr habt euch nicht um mich gek&uuml;mmert. <a href="http://null/act.php?text_ref=40025044">44</a>&nbsp;Dann werden auch sie ihn fragen: Herr, wann sahen wir dich jemals hungrig oder durstig, wann kamst du als Fremder, wann warst du nackt oder krank oder im Gef&auml;ngnis - und wir h&auml;tten uns nicht um dich gek&uuml;mmert? <a href="http://null/act.php?text_ref=40025045">45</a>&nbsp;Aber er wird ihnen antworten: Ich versichere euch: Was ihr an einem von meinen geringsten Br&uuml;dern oder an einer von meinen geringsten Schwestern zu tun vers&auml;umt habt, das habt ihr an mir vers&auml;umt. <a href="http://null/act.php?text_ref=40025046">46</a>&nbsp;Auf diese also wartet die ewige Strafe. Die anderen aber, die den Willen Gottes getan haben, empfangen das ewige Leben.&laquo;</h6>
</blockquote>
<p><strong>Ein Kommentar aus dem &quot;Stuttgarter Neuen Testament&quot;:</strong></p>
<blockquote><p><strong>&quot;Ma&szlig;stab des letzten Gerichts sind die Taten erbarmender Liebe an Menschen in Not und Verlassenheit. Wie Gott sich in vergleichbaren j&uuml;dischen Texten (vgl. aber auch schon Spr 14,31; 17,5; 19,17) mit solchen Menschen identifiziert, so hier der Menschensohn (V. 31) als der Vollstrecker von Gottes Gericht und als einer, der selbst als Mensch&nbsp; unter den Menschen gelebt hat und ihrer aller Bruder (V. 40) geworden ist. Das Doppelgebot der Gottes- und N&auml;chstenliebe (vgl. 22,34-40) zeigt hier auf best&uuml;rzende Weise seine innere Einheit, seine stete Aktualit&auml;t und sein ganzes Gewicht &#8230;&quot;</strong></p>
</blockquote>
<p align="left"><strong>Und h&ouml;ren wir dann noch Hubert Frankem&ouml;lle in seinem Matth&auml;uskommentar zu dieser Stelle:</strong></p>
<blockquote><p align="left"><strong>&quot;Durch Unterlassen des Guten verfehlt der Mensch sich selbst (&#8230;), durch das Tun der Barmherzigkeit hingegen kann er sein Heil finden. Ein wahrhaft menschlicher Ma&szlig;stab f&uuml;r alle Menschen!&quot;</strong></p>
</blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>1. Sonntag der Fastenzeit</title>
		<link>http://www.bibfor.theoconsult.de/?p=77</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Feb 2007 15:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>andreas</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Lk 4,1-13 (in der &#220;bersetzung des M&#252;nchener Neuen Testaments)
1Jesus aber, voll heiligen Geistes, kehrte zur&#252;ck vom Jordanes und wurde herumgef&#252;hrt im Geist in der &#214;de, 2vierzig Tage versucht vom Teufel. Und er a&#223; nichts in jenen Tagen, und als sie beendet waren, hungerte (ihn). 3(Es) sprach aber zu ihm der Teufel: Wenn du Sohn Gottes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left">Lk 4,1-13 (in der &Uuml;bersetzung des M&uuml;nchener Neuen Testaments)</p>
<blockquote><p align="left"><sup>1</sup>Jesus aber, voll heiligen Geistes, kehrte zur&uuml;ck vom Jordanes und wurde herumgef&uuml;hrt im Geist in der &Ouml;de, <sup>2</sup>vierzig Tage versucht vom Teufel. Und er a&szlig; nichts in jenen Tagen, und als sie beendet waren, hungerte (ihn). <sup>3</sup>(Es) sprach aber zu ihm der Teufel: Wenn du Sohn Gottes bist, sprich zu diesem Stein, dass er werde Brot. <sup>4</sup>Und es antwortete zu ihm Jesus: Geschrieben ist: <em>Nicht vom Brot allein wird leben der Mensch.</em> <sup>5</sup>Und ihn hinauff&uuml;hrend zeigte er ihm alle K&ouml;nigreiche des Erdkreises in einem Punkt (der) Zeit. <sup>6</sup>Und es sprach zu ihm der Teufel: Dir werde ich geben diese ganze Macht und ihre Herrlichkeit, weil sie mir &uuml;bergeben ist, und wem immer ich will, gebe ich sie; <sup>7</sup>du nun, wenn du huldigst vor mir, wird sie ganz dein sein. <sup>8</sup>Und antwortend sprach Jesus zu ihm: Geschrieben ist: <em>(Dem) Herrn, deinem Gott sollst du huldigen und ihm allein dienen</em>. <sup>9</sup>Er f&uuml;hrte ihn aber nach Jerusalem und stellte ihn auf den Rand des Heiligtums und sprach zu ihm: Wenn du Sohn Gottes bist, wirf dich von hier hinunter; <sup>10</sup>denn geschrieben ist: <em>Seinen Engeln wird er gebieten f&uuml;r dich, dich zu bewachen</em>, <sup>11</sup>und: <em>Auf</em> <em>H&auml;nden werden sie dich tragen, damit du nicht ansto&szlig;est gegen einen Stein deinen Fu&szlig;</em>. <sup>12</sup>Und antwortend sprach zu ihm Jesus: Es ist gesprochen worden: <em>Du sollst nicht versuchen (den) Herrn, deinen Gott</em>. <sup>13</sup>Und als er die ganze Versuchung beendet hatte, lie&szlig; der Teufel von ihm&nbsp;ab bis zur Zeit.</p>
</blockquote>
<p align="left">Nach seinen drei Versuchsl&auml;ufen&nbsp;muss der Teufel von Jesus ablassen, bis &quot;zur Zeit&quot;, genauer gesagt bis zum &quot;Kairos&quot;, zum festgelegten Zeitpunkt, der im Lukasevangelium in 22,3.31 erreicht ist. Das Ende der Versuchungstrilogie endet bei Lukas mit einem verh&uuml;llenden Hinweis auf&nbsp;Leiden und Sterben, die in Jerusalem auf Jesus warten.</p>
<p align="left">F. Bovon fasst seine &Uuml;berlegungen zu diesem Text folgenderma&szlig;en zusammen: &quot;Ich habe von einem Streitgespr&auml;ch gesprochen. Das ist jedoch nur der eine Aspekt.&nbsp;Freilich streiten der Teufel und der Sohn wie zwei Rabbinen mit Bibeltexten. Aber der Thematik nach ist der Bericht noch mit Erz&auml;hlungen anderer Art verwandt: mit den Geschichten, die Versuchung, S&uuml;nde und Fall bestimmter Menschen erz&auml;hlen, wie auch mit solchen, die den Widerstand und den Sieg der Gl&auml;ubigen beschreiben.</p>
<p align="left">Andreas Leinh&auml;upl-Wilke</p>
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