Zum Karfreitag
Mär 21st, 2008 | Autor: Jesaja Michael Wiegard | Kategorien: AllgemeinNach wie vor wird es heute in den meisten römisch-katholischen Kirchen kein Gebet um die “Erleuchtung der Juden” geben, wenn die großen Fürbitten gesprochen werden. Gewollt war durch die Neuformulierung ja vor allem die Entschärfung der alten Fürbitte aus dem vorkonziliaren Ritus, notwendig durch die leichtere Benutzung dieses Ritus (vgl. den Kommentar von Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz). Die geänderte Fassung tritt nur in den kleinzahligen Gottesdiensten in Erscheinung, die am rechtskonservativen Rand der Kirche die Brücke zu den abgespaltenen Schwestern und Brüdern bilden können. Die Website zur Sendung “Report Mainz” bringt einige interessante Aspekte und Stimmen ins Spiel. Der Beitrag selbst lässt sich auch anschauen.
Ein etwas anderes, milderes Licht wirft der Beitrag von Rabbiner Jacob Neusner auf die aktuelle Debatte, der den Blick auf die “Monotheistische Logik” richtet. Dagegen bleibt der Berliner Rabbiner Walter Homolka in der Sache unnachgiebig und scharf, nachzulesen im Interview auf SpiegelOnline.